Boykott Apartheid – Made in Israel

 

Boykott und Antisemitismus

„Boykott“ als Mittel, Druck auf Israel auszuüben, stösst in Europa vielfach auf Kritik und Ablehnung, weil er mit dem Aufruf der Nazis assoziiert wird, jüdische Geschäfte zu boykottieren.
Den Nazis ging es um die Zerstörung der Existenzgrundlagen der jüdischen Bevölkerung in Europa und schliesslich um deren physische Vernichtung. Wir rufen zum Boykott israelischer Produkte, Unternehmen und Institutionen wie auch solcher Unternehmen auf, die sich an der Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung beteiligen und die Besatzung und Apartheid Israels stützen. Unser Boykott zielt auf die Überwindung einer politischen Struktur und fragt nicht nach ethnischer oder religiöser Zugehörigkeit. Antijüdische Stereotype und Vorurteile haben daher in dieser Kampagne keinen Platz.
Der Aufruf knüpft politisch an die Bewegung gegen die Apartheid in Südafrika an. Er ist ein friedliches Mittel, um Druck auf politische Instanzen, Institutionen und die Bevölkerung Israels auszuüben, damit die legitimen Rechte der palästinensischen Bevölkerung einschliesslich der Flüchtlinge durchgesetzt und Besatzung und Apartheid beendet werden.

bds-info.ch | argumente | Definitionen Artikel vom: 20 April 2006



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