Schweizer Grossverteiler arbeiten mit den israelischen Agrarunternehmen Mehadrin und Hadiklaim zusammen. In Schweizer Regalen sind regelmässig Früchte, Gemüse und Kräuter aus Israel zu finden. Dies sind vor allem Zitrusfrüchte, Datteln, Frühkartoffeln, Frischkräuter, Erdnüsse sowie weiteres Obst und Gemüse.

BDS Schweiz verlangt von Schweizer Unternehmen, namentlich von Coop und Migros, dass keine Produkte aus der israelischen Apartheid angeboten werden. Von Bio Suisse, dem Zertifizierungsunternehmen für biologische Produkte, erwarten wir, dass die Auszeichnung von israelischen Produkten mit dem Knospe-Label, mit dem unter ökologischen und fairen Bedingungen hergestellte Produkte ausgezeichnet werden sollen, zurückgezogen wird.

Hintergründe zu den israelischen Agrarunternehmen, die von systematischer Enteignungen, Vertreibungen und Diskriminierung in der Landvergabe und der Verteilung von Wasser profitieren, sind in der Broschüre «Saat des Unrechts» zu finden. Die Broschüre kann bei uns bestellt werden: kontakt@bds-info.ch

Regelmässig publizieren wir Flugblätter zu saisonal anzutreffenden Produkten wie Datteln oder Frühkartoffeln.

Was boykottieren? Informiere dich in unserem Leitfaden und im Not-Shop!
Schick uns auch weitere Fotos von israelischen Produkten. Wir nehmen sie gerne in den Not-Shop auf.

 

Beiträge zum Thema

  • Migros und Bio Suisse: Unsere Antwort an euch

    26.03.2018

    Mit einer Postkartenaktion machten Ende 2017 zahlreiche Aktivist_innen und Konsument_innen auf die Problematik israelischer Datteln aufmerksam. Mehrere hundert Karten wurden an Migros, Coop und Bio Suisse geschickt. Von Bio Suisse und Migros erhielten viele Absender_innen eine Antwort. Coop hingegen hüllt sich bis heute in Schweigen. Wir nehmen hier Stellung zu einigen Punkten in den eingegangenen Antwortschreiben.

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  • Neuer UN-Bericht identifiziert Siedlungsfirmen

    03.02.2018

    Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte veröffentlichte am 31. Januar einen Bericht, in dem 206 Unternehmen identifiziert, aber nicht genannt werden, die Geschäfte im Zusammenhang mit illegalen israelischen Siedlungen auf gestohlenem palästinensischem Land im besetzten Westjordanland, einschliesslich Ost-Jerusalems, tätigen

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  • Können Kartoffeln aus Israel unter den aktuellen Bedingungen nachhaltig sein?

    21.07.2017

    Dieses Jahr verkaufte Coop zum ersten Mal israelische Kartoffeln mit dem Knospe-Label, das von Bio Suisse vergeben wird und Produkte auszeichnen soll, die unter ökologischen, nachhaltigen und gerechten Bedingungen hergestellt werden. Vor dem Hintergrund der in Israel/Palästina stattfindenden systematischen Diskriminierung bei der Wasser- und Landnutzung scheint diese Zertifizierung den Prinzipien von Bio Suisse zu widersprechen. BDS Schweiz fordert, dass israelische Produkte nicht zertifiziert werden, solange sich die politischen Rahmenbedingungen für die landwirtschaftliche Produktion nicht ändern und die israelische Land- und Wasserpolitik systematische diskriminierende Elemente enthält.

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  • Nein zu Kartoffeln aus der Apartheid

    04.03.2016

    Im Rahmen der IAW 2016 zeigt BDS Schweiz am Beispiel der Kartoffeln das vorherrschende Apartheidregime und die gravierende Diskriminierungen gegenüber der palästinensischen Bevölkerung auf. In den Städten Bern, Basel, Neuchâtel, Genf und Lausanne fanden am 5. März Aktionen dazu statt.

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  • Kennzeichnung von Produkten aus israelischen Kolonien in der EU definitiv beschlossen

    11.11.2015

    Die EU hat am Mittwoch, 11. November den Beschluss bestätigt, Produkte aus israelischen Kolonien in den besetzten arabischen Gebieten als solche zu kennzeichnen und eine Richtlinie dazu erlassen. Damit soll künftig in allen 28 Mitgliedstaaten die korrekte Herkunftsbezeichnung für Gemüse, Obst und Kosmetikprodukte aus dem Westjordanland und Ost-Jerusalem sowie von den Golanhöhen obligatorisch eingeführt werden. Mit dieser Differenzierung folgt nun die EU ihren eigenen Regeln der Nicht-Anerkennung der Israelischen Souveränität in den seit dem Sechs-Tage-Krieg besetzten Gebieten.

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  • Broschüre Saat des Unrechts

    23.08.2013

    Mit einem Versand der Broschüre "Saat des Unrechts" an rund 1500 Organisationen und Unternehmen aus dem Bereich Fairtrade, ökologische Landwirtschaft und Bioprodukte macht BDS Schweiz auf die prekäre Lage der palästinensischen Bauern/Bäuerinnen aufmerksam.

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