Boykottaktion in der besetzten Westbank
HändlerInnen und BäuerInnen auf dem Markt im Flüchtlingslager in Tulkarem (Westbank) rufen zum Boykott von israelischen Produkten auf. Seit dem Osloer Abkommen 1993 behinderte die israelische Armee mit gewaltsamen Methoden den Verkauf von einheimischen, palästinensischen Produkten. Mit Zerstörungen und Enteignungen wurde immer mehr BäuerInnen und Unternehmungen an der Produktion gehindert. Heute dominieren in den besetzten Gebieten israelische Produkte. Israel exportiert heute ein Drittel seiner landwirtschaftlichen Produkte in die besetzten Gebiete. Boykottaktionen gehören zum Kampf gegen die Besatzung. bds-info.ch | bds-kampagnen | Boykott
Artikel vom: 1 October 2006
