Boykott – Desinvestition – Sanktionen gegen Israel bis zum Ende von Apartheid und Besatzung in Palästina

Aktuell

    Neuer UN-Bericht identifiziert Siedlungsfirmen

    03 Feb 2018

    Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte veröffentlichte am 31. Januar einen Bericht, in dem 206 Unternehmen identifiziert, aber nicht genannt werden, die Geschäfte im Zusammenhang mit illegalen israelischen Siedlungen auf gestohlenem palästinensischem Land im besetzten Westjordanland, einschliesslich Ost-Jerusalems, tätigen

    Die „IHRA Arbeitsdefinition von Antisemitismus“

    01 Feb 2018

    Die „IHRA-Arbeitsdefinition Antisemitismus“ wurde von verschiedenen europäischen Ländern formal angenommen. Entgegen immer wieder aufgeführten Behauptungen enthält die angenommene Kurzversion der Defintion keine weiterführenden Absätze, die Kritik an Israel mit Antisemitismus verschmelzen.

    Informationen und Empfehlungen der Europäischen Koordination der Komitees (ECCP) und Vereine für Palästina und von Free Speech on Israel

    Geschichte der US-amerikanischen-israelischen Beziehungen (Video)

    19 Jan 2018

    Video von Shir Hever. Der freiberufliche Forscher und Journalist beleuchtet die histrorischen und aktuellen Verbindungen zwischen den Vereinigten Staaten und Israel. Er unterstreicht insbesondere die wachsende Bedeutung der Rüstungsindustrie in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

    Konzertabsage von Lorde hat nichts mit Antisemitismus zu tun

    11 Jan 2018

    Jan Kedves wirft in in der Süddeutschen Zeitung, dem Tagesanzeiger und dem Bund der Popsängerin Lorde vor, der „antisemitischen“ BDS-Bewegung aufgesessen zu sein. Er folgt mit dieser Verleumdung einer israelischen Kampagne mit dem Ziel, die BDS-Kampagne zu delegitimieren.
    Lorde hat ihr Konzert in Israel abgesagt, nachdem sie von neuseeländischen Menschenrechtsgruppen auf die BDS-Kampagne aufmerksam gemacht wurde.

    ECCP-Erklärung zu Israels BDS-Blacklist

    11 Jan 2018

    BDS Schweiz ist Mitglied von ECCP, einer von 20 Organisationen, die auf einer im Januar 2018 veröffentlichen Liste der israelischen Regierung stehen. Mitgliedern dieser Organisationen, die sich für die Rechte der Palästinenser_innen einsetzen, soll die Einreise nach Israel/Palästina verwehrt werden.

    Erklärung von ECCP

    UPDATE: VCS beendet Werbeaktion für Sodastream

    03 Jan 2018

    Der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) machte im November 2017 Werbung für Sodastream. BDS Schweiz kritisierte diese Zusammenarbeit mit dem israelischen Unternehmen, das sich an der Diskriminierung der palästinensischen Bevölkerung  beteiligt und aktiv die israelische Politik verharmlost. Nachdem Aktivist_innen und mehrere VCS-Mitglieder intervenierten, hat der VCS die Werbeaktion beendet und die Zusammenarbeit mit Sodastream als "einmalige Aktion" bezeichnet.

    Unter israelischem Druck anerkennt der Giro d'Italia die Annexion Jerusalems

    10 Dez 2017

    Nachdem israelische Minister_innen wegen der Verwendung des Begriffs „Westjerusalem“ mit dem Rückzug von Sponsorengeldern für den Giro d'Italia drohten, entscheiden sich die Organisator_innen des Rennens, Israels illegale Annexion von Ostjerusalem anzuerkennen.

    Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels

    06 Dez 2017

    BDS Schweiz verurteilt die Erklärung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Die verbale Verurteilung durch nahezu alle anderen Staaten der Welt darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese bislang darauf verzichtet haben, wirksame Druckmittel gegenüber Israel anzuwenden, um dieses zu einer völkerrechtskonformen Politik zu drängen. Die Verhängung von Sanktionen ist überfällig.

    Brief des nationalen palästinensischen BDS-Ausschusses an den Stadtrat von München

    22 Nov 2017

    Ein vom Münchener Stadtrat diskutierte Antrag erhebt den schwerwiegenden Vorwurf des Antisemitismus gegen BDS und sieht vor, gegen Personen und Organisationen, die die BDS-Bewegung in München unterstützen, Sanktionen einzuleiten. Als direkt Betroffene erwartet der nationale palästinensische BDS-Ausschuss, dass Münchens Stadträte und Stadträtinnen diesen Antrag nicht unterstützen.

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Die BDS-Bewegung setzt sich für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit ein. Verankert in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, respektiert sie die grundlegenden Rechte aller, unabhängig von ethnischer, religiöser oder geschlechtlicher Identität.

BDS Schweiz stellt sich entschieden gegen alle Formen von Diskriminierung und Rassismus, einschliesslich Islamophobie und Antisemitismus.

"Israelische Produkte? Nein, danke!"

Wir unterstützen den Aufruf der palästinensischen Zivilbevölkerung und boykottieren israelische Produkte bis Israel das Völkerrecht einhält und die legitimen Rechte der Palästinenser_innen anerkennt.

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