Boykott – Desinvestition – Sanktionen gegen Israel bis zum Ende von Apartheid und Besatzung in Palästina

Aktuell

  • Können Kartoffeln aus Israel unter den aktuellen Bedingungen nachhaltig sein?

    21.07.2017

    Dieses Jahr verkaufte Coop zum ersten Mal israelische Kartoffeln mit dem Knospe-Label, das von Bio Suisse vergeben wird und Produkte auszeichnen soll, die unter ökologischen, nachhaltigen und gerechten Bedingungen hergestellt werden. Vor dem Hintergrund der in Israel/Palästina stattfindenden systematischen Diskriminierung bei der Wasser- und Landnutzung scheint diese Zertifizierung den Prinzipien von Bio Suisse zu widersprechen. BDS Schweiz fordert, dass israelische Produkte nicht zertifiziert werden, solange sich die politischen Rahmenbedingungen für die landwirtschaftliche Produktion nicht ändern und die israelische Land- und Wasserpolitik systematische diskriminierende Elemente enthält.

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  • Von Jerusalem bis München: Der Vormarsch der Hetzer

    17.07.2017

    Dieses Jahr hat Münchens Bürgermeister unmissverständlich klargemacht, dass seine Stadtverwaltung für Krieg und Besatzung steht. Die Botschaft wurde von einigen CSU- und SPD-Stadträten aufgegriffen, denen es darum geht, einmal mehr die israelische Politik zu kopieren, indem sie die BDS-Bewegung mit einem Bann belegen – also die Bewegung für Boykott, Desinvestition und Sanktionen gegen den Staat Israel.

    Erklärung der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost

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  • Palästinensische Künstler_innen an Thom Yorke von Radiohead: „Kannst du uns hören?“

    17.07.2017

    Bis jetzt hält die britische Band Radiohead an ihren Plänen fest, am 19. Juli 2017 in Tel Aviv aufzutreten, und ignoriert alle Aufrufe zum Boykott. In einem Brief an Sänger Thom Yorke erinnern palästinensische Kulturschaffende, dass es nie zu spät ist, sich auf die richtige Seite der Geschichte zu stellen.

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  • Israels „Verhaltenskodex“ institutionalisiert die Unterdrückung der akademischen Freiheit

    11.07.2017

    Israels extrem rechter Bildungsminister Naftali Bennett wirbt für einen neuen „Verhaltenskodex“, der israelische Universitätsprofessor_innen davon abhalten soll, sich politisch zu äussern. Damit würden diskriminierende Praktiken an Universitäten institutionalisiert. Wer die akademische Freiheit für alle wahrhaftig verteidigen will, sollte den Boykott israelischer akademischer Institutionen unterstützen - bis diese Institutionen die vollen Rechte des palästinensischen Volkes anerkennen und alle Formen der Mittäterschaft an den israelischen Völker- und Menschenrechtsverletzungen beenden.

     

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  • Stellungnahme: Keine Feier des Zionistenkongresses

    03.07.2017

    Wie den Medien zu entnehmen war, beabsichtigte der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu, im Sommer 2017 in Basel den 120. Jahrestag des ersten Zionistenkongresses zu feiern. Nach einer Zeit der Unklarheit über den Anlass hat die Basler Regierung in einer Medienmitteilung (16.6.2017) bekannt gegeben, dass die Feierlichkeiten Ende August aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden können, die Basler Behörden aber für einen späteren Zeitpunkt zur Zusammenarbeit mit den Veranstaltern bereit wären.

    Als Personen und Organisationen, die sich für die Durchsetzung der fundamentalen Grundrechte aller Menschen und namentlich der Palästinenser_innen einsetzen, fordern wir mit diesem Statement die verantwortlichen politischen Instanzen auf, keinerlei politische und logistische Unterstützung für die Durchführung solcher Feierlichkeiten zu leisten, egal wann diese stattfinden.

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  • Statement: No Celebrations of the Zionist Congress

    03.07.2017

    According to media reports, Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu intended to celebrate the 120th anniversary of the first Zionist Congress in Basel in summer 2017. After a period of vagueness, the government of Basel announced in a press release (2017-06-16) that the celebrations cannot be held at the end of August for organizational reasons but the public authorities are willing to cooperate if the presenters want to organize such an event at a later date.

    As persons and organizations committed to the fundamental rights in general and particularly concerned about those of the Palestinians, we are calling upon the relevant political institutions not to provide any political and logistical support for the implementation of such ceremonies at any moment.

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  • Angriff auf BDS scheitert im Ständerat

    13.06.2017

    Am 13. Juni 2017 hat der Ständerat einem Versuch, die finanzielle Unterstützung von Organisationen, die sich für die Einhaltung von Menschenrechten und des Völkerrechts in Israel/Palästina einsetzen, zu kriminalisieren und zu verbieten, eine klare Absage erteilt. Eine Motion von Nationalrat Christian Imark mit dieser Absicht wurde in einer geänderten Fassung angenommen. Gestrichen wurde unter anderem die Forderung, keine Organisationen zu unterstützen, die zu BDS (Boykott, Desinvestition und Sanktionen) gegen Israel aufrufen. Das Schweizer Aussendepartement (EDA) hat zuvor in einer Sitzung mit der Aussenpolitischen Kommission des Ständerats bekräftigt, dass BDS nicht völkerrechtswidrig ist.

    Medienmitteilung BDS Schweiz

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  • Swiss Parliament rejects effort to criminalize BDS and commitment to human rights in Israel/Palestine

    13.06.2017

    On June 13, the Council of States (upper house of the Swiss parliament) clearly rejected an effort to criminalize and ban the financial support of organizations committed to promote human rights and international law in Israel/Palestine. A motion put forward by National Councillor Christian Imark with this intention was adopted in an amended version. Among other things, the demand not to support any organizations calling for BDS (boycott, divestment and sanctions) against Israel was discarded. In an earlier meeting with the Foreign Affairs Committee of the Council of States, the Swiss Federal Foreign Office (FDFA) reaffirmed that BDS is not contrary to international law.


    Press release BDS Switzerland 

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  • Palästinensischer Hungerstreik nach 40 Tagen beendet

    29.05.2017

    Nach 40 Tagen haben palästinensische Gefangene ihren Hungerstreik beendet und einen Sieg in Bezug auf ihre humanitären Forderungen erklärt. Die Erklärung folgte nach 20-stündigen Verhandlungen zwischen der Führung der Hungerstreikenden und den israelischen Gefängnisbehörden. Die erfüllten Forderungen sind ein wichtiger Schritt im Kampf um Würde und Grundrechte der Gefangenen.

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"Israelische Produkte? Nein, danke!"

Wir unterstützen den Aufruf der palästinensischen Zivilbevölkerung und boykottieren israelische Produkte bis Israel das Völkerrecht einhält und die legitimen Rechte der Palästinenser_innen anerkennt.

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