Durch die Mitgliedschaft Israels in internationalen Sportsverbänden und die Teilnahme an Wettbewerben wird dessen völkerrechtswidrige Politik implizit geduldet und belohnt. Besatzung und Apartheid wirken sich verheerend auf den palästinensischen Sport aus und schaffen eine untragbare Situation für Spieler_innen und Fans. Dies steht im Widerspruch zum Fair Play und Respekt, den Sportverbände propagieren.

Durch den Boykott von Sportveranstaltungen, an denen Israel offiziell vertreten ist, verbunden mit Protesten vor entsprechenden Anlässen, kann deutlich gemacht werden, dass wir die rassistische und diskriminierende Politik Israels nicht akzeptieren. Wiederholt gab es in der Schweiz Aktionen an Fussballspielen mit israelischer Präsenz, darunter die spektakuläre Szene, in der AktivistInnen mit ihren Transparenten für einige Minuten das Fussballfeld in Basel dominierten oder die Aktion während des FIFA-Kongresses in Zürich als Aktivist_innen die Rede des FIFA Präsidenten störten.

BDS Schweiz fordert Sportverbänden wie die FIFA auf, Israel von internationalen Wettkämpfen auszuschliessen, solange die systematische Diskriminierung der palästinensischen Sportler_innen anhält.

Beiträge zum Thema

  • Menschenrechtsorganisationen fordern Ausschluss von Siedlungsmannschaften

    21.04.2017

    Über hundert Sportverbände, Gewerkschaften, Menschenrechts- und kirchliche Organisationen, die zusammen Millionen von Menschen aus 28 Ländern auf der ganzen Welt repräsentieren, haben am 19. April 2017 einen Brief an die Mitglieder des FIFA-Rats geschrieben. Darin fordern sie die FIFA auf, vom israelischen Fussballverband mit Nachdruck den Ausschluss von sieben Vereinen aus illegalen Siedlungen zu fordern oder ansonsten Israels Mitgliedschaft in der FIFA zu suspendieren.

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  • Parlamentarier_innen verlangen "Fairplay" und den Ausschluss von Siedlungsklubs

    29.03.2017

    Der "Tribune de Genève" und der "Blick" berichten, dass über 30 Schweizer Parlamentarier_innen die FIFA auffordern, die Siedlungsklubs aus der israelischen Liga auszuschliessen.

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  • Kritik an FIFA wegen Siedlungsklubs

    17.03.2017

    Eine breite Koalition von palästinensischen und internationalen Organisationen verurteilt den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino für sein Versagen, von der israelischen Fussball-Liga den Ausschluss von sechs Fussballmannschaften aus illegalen israelischen Siedlungen zu erzwingen, und fordert die Aufhebung der FIFA-Kontrollkommission Israel/Palästina.

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  • FIFA muss gegen Siedlungsklubs vorgehen

    06.10.2016

    Sechs Fussballklubs der israelischen Liga stammen aus illegalen israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland. Damit verstösst der israelische Fussballverband klar gegen die Statuten der FIFA. Sollte es nicht zum Ausschluss dieser Klubs kommen, muss die FIFA Konsequenzen ziehen und Israel die Mitgliedschaft entziehen, wie dies bereits in der Vergangenheit mit anderen Fussballverbänden geschehen ist, die sich weigerten, die Regeln zu respektieren

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  • Keine Zusammenarbeit mit israelischen Sicherheitsfirmen an den Olympischen Spielen!

    30.09.2015

    Ein Jahr vor den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro, die mit Zwangsumsiedlungen und gewaltsamer Repression gegen die Bevölkerung durchgesetzt werden, hat der Nationale palästinensischen BDS-Ausschuss (BNC) gemeinsam mit sozialen Bewegungen in Brasilien eine Kampagne unter dem Namen "Olympics without Apartheid!" lanciert.

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  • Videos: Über 300 Protestierende am FIFA-Kongress

    05.06.2015

    Am diesjährigen FIFA-Kongress wurde nicht nur über die Wiederwahl von Präsident Sepp Blatter diskutiert sondern auch
    über den Vorstoss des palästinensischen Fussballverbands, Israel zu suspendieren. 

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