Agenda

April 2017

Samstag, 22.04.2017

Keine Märchen aus 1001 Nacht

Lesung, Spoken Word und Musik

Slam Poetry und Musik aus dem Orient in der Reihe VisuLab 

Unternehmen Mitte, Salon, Gerbergasse 30, Basel

Eintritt: Fr. 17.-

 

mit Faten El, Spoken-Word-Künstlerin, und einem musikalischen Intermezzo von Mahdi Al-Tashly, Oud 

Es sind harte Themen wie der Nahostkonflikt, Migration, Mehrheitsgesellschaft und Islam in Deutschland, die Faten El in ihren Texten behandelt. Erlebtes und Beobachtetes gehen ineinander über, Grenzen verwischen. Es entstehen Bilder über Menschsein, Heimat und Sehnsucht, die Beziehung zu ihrer Heimat und ihr Empfinden als arabische, palästinensische, muslimische Frau in Deutschland.

Faten El-Dabbas, junge deutsch-palästinensische Spoken-Word-Künstlerin, Autorin und Politikwissenschaftlerin aus Berlin. Zahlreiche Gastauftritte als Slam-Poetin in Deutschland und den Niederlanden (z.B. am Tilt-Literatur Festival).
Ihr erster deutsch-arabischer Textband „Keine Märchen aus 1001 Nacht“ ist im Frühjahr 2016 erschienen. www.fatenel.de

Mahdi Al-Tashly, jordanischer Musiker mit palästinensischen Wurzeln, Oud (Laute), arabische Musik, Folklore, Improvisation. Mahdi studiert in Bern Musikwissenschaft.

Montag, 24.04.2017

Café Palestine: Boykott - Desinvestition - Sanktionen

Von Jaffa-Orangen bis Hermes-Drohnen

Café Palestine Bern

Brasserie Lorraine, Quartiergasse 17, 3013 Bern

ab 18 Uhr palästinensisches Essen

 

Vortrag von Eva Gammenthaler und Roman Vonwil

Jahrzehnte der israelischen Besatzung und Apartheid werden von der Weltgemeinschaft toleriert und in Komplizenschaft mitgetragen. Vor zwölf Jahren antwortete die palästinensi­sche Zivilgesellschaft auf die andauernde Un­terdrückung mit der Lancierung der BDS-Kampagne.
Sie ruft weltweit zu Boykott, Desinvestition und Sanktionen gegen Israel auf, bis der Staat das Völkerrecht einhält. Sie fordert ein Ende der Besatzung, gleiche Rechte für die palästinensischen Bürger*innen Israels und die Durchsetzung des Rückkehrrechts der Palästinenser*innen.
Menschen auf der ganzen Welt können sich so in ihrem Alltag ganz konkret für die Rechte der Palästinenser*innen und gegen die Straflosigkeit Israels einzusetzen. Die Bewegung wächst - auch in der Schweiz. Zwei Aktivist*innen von BDS Schweiz be­richten von Aktionen, Erfolgen und Fortschritten.

Büchertisch, Kollekte

Veranstaltet von Gerechtigkeit und Frieden in Palästina Bern GFP

© BDS Schweiz